“Die Bühne Fußball zum Netzwerken nutzen”

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Premiere beim Fußball-Bayernligisten FC Amberg: Erstmals in der Vereinsgeschichte gibt es einen Neujahrsempfang für Sponsoren, an dem natürlich auch die Spieler sowie Verantwortlichen der Gelb-Schwarzen teilnehmen. Und nicht nur die: „Wir haben zudem einen prominenten Gast“, sagt Teammanager und Prokurist der Amberger Sportpark GmbH. Eine vollkommen richtige Einschätzung, denn am 25. Januar ab 19 Uhr ist beim Empfang im Mercedes-Benz-Autohaus Widmann in Amberg kein Geringerer als ZDF-Sportreporter-Legende Rolf Töpperwien zu Gast.

Gräf rechnet an diesem Abend mit rund 70 bis 80 Besuchern. „Hintergrund des Neujahrsempfangs ist, dass wir die Bühne Fußball nutzen wollen, um unseren Sponsoren so die Möglichkeit zum Netzwerken zu geben, ihnen zudem einen unterhaltsamen zu bieten und die Stadt Amberg einzubinden“, erklärt der Prokurist, der den Kontakt zu „Töppi“ Töpperwien hergestellt hat. Denn Gräf kennt den ehemaligen Sportreporter aus seiner Zeit in Wiesbaden. Dort ist vor inzwischen 25 Jahren eine Freundschaft entstanden, die bis heute Bestand hat.

Für den Neujahrsempfang, nach dem im Herbst stattgefundenen Frühschoppen im Stadion die zweite Sponsoren-Veranstaltung in dieser Saison, haben sich Gräf und sein Team einige besondere Programmpunkte einfallen lassen. Moderiert wird der Abend dabei von Korbinian Held, Redakteur des lokalen Fernsehsenders Oberpfalz TV (OTV), der regelmäßig von den Bayernliga-Spielen des FC Amberg berichtet. Nach dem Sektempfang um 19 Uhr begrüßen er, FC-Präsident Helmut Schweiger und Widmann-Geschäftsführer Markus Bauer die Gäste.

Ein Abendessen schließt sich an, ehe ab 20.15 Uhr Held die Reporter-Legende Töpperwien vorstellen und interviewen wird. Gegen 20.25 Uht steht dann ein Torwandschießen an, dessen Erlös, ebenso wie der aus der Versteigerung des Trikots der Ebermannsdorfer Nationalspielerin und Olympiasiegerin Sara Däbritz, dem Förderverein Klinik für Kinder & Jugendliche (Flika) am Klinikum St. Marien Amberg zu Gute kommen wird. Natürlich gibt es für den besten Schützen auch etwas zu gewinnen, nämlich zwei Eintrittskarten für das ZDF-Sportstudio in Mainz. Und sollte es wirklich jemanden gelingen, sechs Mal zu treffen, wird dieser, so Gräf, von „Töppi“ persönlich begleitet im Sportstudio als Schütze auftreten – wenn das nicht mal Anreiz genug ist.

Töpperwien selbst wird ann von 21 bis 21.45 Uhr seinen Vortrag zum Thema „Töppi – ein Blick auf 50 Jahre Fußball“ halten, ehe er danach für Fragen der Gäste zur Verfügung stehen wird. Zum Abschluss des Neujahrsempfangs wird dann noch gegen 21.55 Uhr das Nationalmannschafts-Trikot von Sara Däbritz versteigert.

Zur Person: Rolf „Töppi“ Topperwien

Nach seinem Abitur und Wehrdienst studierte Töpperwien in Göttingen Publizistik, Geschichte und Politikwissenschaft und schloss das Studium 1975 mit dem Magister ab. Während seines Studiums arbeitete er als freier Mitarbeiter für die Sportredaktion des Göttinger Tagblatts. Über eine Seminararbeit – Thema war ein Vergleich zwischen der Sportschau und dem Aktuellen Sportstudio – gelangte er mit Hilfe seines Publizistik-Professors in Kontakt mit dem ZDF, wo er 1973 als freier Mitarbeiter einstieg. Vier Jahre später folgte die Festanstellung.

Töpperwien berichtete von 1444 Bundesliga-Spielen, sein letzter Bericht für das Sportstudio war das Nord-Derby zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV am 25. September 2010. Etwas In negative Schlagzeilen geriet er 1996, als er eine überhöhte Bordellrechnung auf ZDF-Briefpapier mit den Worten beanstandete: „Ich bin doch kein Marathonmann.“ 2010 veröffentlichte Töpperwien eine Autobiografie und ging zu seinem 60. Geburtstag als Fernsehreporter in den Ruhestand. (lg/Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de)

 

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