Ex-Profi Timo Rost wird Amberg-Coach

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Regionalliga-Aspirant klärt vorm Saisonfinale prominente Trainernachfolge.

Timo Rost wird Spielertrainer beim FC Amberg und folgt damit auf Interimscoach und Sportlichen Leiter Bernd Scheibel und auf den Mitte April freigestellten Ex-Profi Alberto Mendez. Auf die neue Trainerlösung ab Saisonbeginn 2013/14 einigten sich gestern Abend die Vorstandschaft des FC Amberg und der 34-jährige ehemalige Profifußballer im Trikot des 1. FC Nürnberg, des VfB Stuttgart, von Austria Wien, Energie Cottbus und bis Sommer 2012 bei RB Leipzig. 

Timo Rost kehrt zurück zu seinen Wurzeln, verbrachte er doch seine Jugendzeit beim 1. FC Amberg, bevor er 1996 zum 1. FC Nürnberg wechselte. Unter anderem spielte der Profi – 355 Pflichtspiele – beim VfB Stuttgart, bei Austria Wien sowie als Kapitän beim damaligen Erstligisten Energie Cottbus bevor er seine letzte Profistation bei RB Leipzig im Sommer 2012 abschloss. ”Jetzt  kehrt Timo mit seiner Familie in die Umgebung von Amberg zurück und will nun alles daran setzen, mit dem FC Amberg die Ziele zu erreichen, um sich seinen Traum zu verwirklichen: und der heißt Bundesligatrainer”, erklärt der Vorstandsvorsitzende des FC Amberg, Helmut Schweiger, voller Stolz.

»Stolz ein “Amberger Kindl” zurückgeholt zu haben.«

“Timo war und ist unser Wunschkandidat. Mit seiner Erfahrung und seinem Willen hier in Amberg etwas zu erreichen, sind wir überzeugt, den richtigen Mann gefunden zu haben. Timo hat uns mit seinem Konzept zu 100 Prozent überzeugt”, so die Verantwortlichen des FC Amberg unisono. “Wir sind sehr stolz, dass wir ein “Amberger Kindl” wieder zu seinem Heimatverein zurückgeholt haben. Es macht uns stolz , dass sich Menschen, die sehr viel in Ihrem Leben erreicht haben, sich an ihre Wurzeln erinnern und an ihre Heimatstadt denken”, so Helmut Schweiger und Sportvorstand Hubert Kirsch in einer Presseerklärung. Ob Timo Rost seine Trainerkarriere als Bayernliga- oder Regionalliga-Trainer beginnen darf, entscheidet sich in den kommenden Tagen und Wochen. Nur ein Samstagssieg gegen Schlusslicht Kleinrinderfeld bei einem gleichzeitigen Punktverlust des TSV Großbardorf beim 1. FC Sand würde den Oberpfälzern die Aufstiegsspiele zur Regionalliga ermöglichen.

Quelle: fupa.net. Autor: Sebastian Ziegert

 

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